Umweltgifte Teil 1 : Aluminium

 

Umweltgifte Teil 1: Aluminium

 

Die Toxizität , also Giftigkeit von Aluminium ist seit vielen Jahren immer wieder Gegenstand der Forschung.

Insbesondere der Zusammenhang zwischen einer Aluminiumexposition und dem gehäuften Auftreten von Alzheimer Demenz (1) und Autismus (2) wird diskutiert.

Auch für das gehäufte Auftreten von Allergien (Heuschnupfen etc..), kognitiver Dysfunktion (3) und dem chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS)(4) gibt es Hinweise im Zusammenhang mit Aluminium.

Was sind (vermeidbare) Quellen für die Aufnahme von Aluminium ?

  • Aluminiumdosen, Kochgeschirr aus Aluminium, Aluminiumfolie
  • Deodorants, Deoroller, Kosmetik
  • Arzneimittel, zB. Magensäureblocker, Phosphatbinder etc.
  • Impfungen
  • Endoprothesen
  • Lebensmittel
  • Trinkwasser

In der Lebensmittelindustrie werden Aluminiumsalze vor allem als Rieselhilfe, Schmelzsalz, Trennmittel (zB. Natriumaluminiumsilikat = E554) und Stabilisatoren (zB. Aluminiumsulfat E520) eingesetzt. Zumindest bei einer gestörten Barrierefunktion der Darmschleimhaut (leaky gut) ist denkbar, das auch gewisse Mengen Aluminium in den Körper gelangen.

Besonders tückisch ist der Einsatz von Aluminium als Adjuvans in Impfstoffen, da hier Resoptionshindernisse der Magen-Darmpassage völlig entfallen.

Als Wirkverstärker wird es seit vielen Jahrzehnten in Impfungen eingesetzt. Ohne Adjuvantien als „Wirkverstärker“ würden viele Impfungen das Immunsystem gar nicht besonders beeindrucken.

Die genauen Wirkmechanismen von Aluminium auf das menschliche Immunsystem sind bis dato noch nicht vollständig geklärt. Bekannt ist eine massive Aktivierung des Immunsystems und eine starke Antikörperbildung. (4)

Problematisch ist dabei ein TH2 shift, also die Verschiebung des Immunsystem weg von einer proentzündlichen TH1 Helferzell-vermittelten Immunantwort hin zu einer allergischen, TH2-Helferzell-vermittelten Immunantwort. (5,6)

Ist das vielleicht ein Faktor bei dem gehäuften Auftreten von Allergien in den letzten Jahrzehnten ?

Auch bei dem als „Magenschutz“ und Säureblocker bekannten und häufig verordneten Wirkstoff Sucralfat wird als Nebenwirkung eine Sensibilisierung und Allergisierung für Lebensmittel beobachtet. Ausserdem hemmen diese Mittel die Resorption von Vitamin B12.

Die Schlussfolgerung einer aktuellen Studie (6) lautet deshalb:

„Our data show for the first time that ALUM acts as a Th2-adjuvant via the oral route. This suggests … an enhanced risk for food allergy…“

Übersetzt bedeutet das,  dass Aluminium über die Magen-Darmpassage als ein TH2 Verstärker wirkt. Dies legt ein erhöhtes Risiko für Nahrungsmittelallergien nahe.

Fazit:  Aluminium ist ein Summationsgift ist und wenn die Entgiftungsmechansimen des Körpers nicht mehr optimal funktionieren, kann es  zu ernsthaften gesundheitlichen Störungen kommen. Aluminium ist ein häufig vermeidbarer Risikofaktor !

 

 

Quellen

1. Kawahara M, Kato-Negishi M., Link between Aluminum and the Pathogenesis of Alzheimer’s Disease: The Integration of the Aluminum and Amyloid Cascade Hypotheses.

2.Tomljenovic L, Shaw CA., Do aluminum vaccine adjuvants contribute to the rising prevalence of autism?

3.Couette M, Boisse MF, Maison P et al., Long-term persistence of vaccine-derived aluminum hydroxide is associated with chronic cognitive dysfunction.

4.Exley C, Swarbrick L, Gherardi RK, Authier FJ., A role for the body burden of aluminium in vaccine-associated macrophagic myofasciitis and chronic fatigue syndrome.

5.James M. Brewer et al., Aluminium Hydroxide Adjuvant Initiates Strong Antigen-Specific Th2 Responses in the Absence of IL-4- or IL-13-Mediated Signaling.

6. Brunner R, Wallmann J et al,  Aluminium per se and in the anti-acid drug sucralfate promotes sensitization via the oral route.